3 Fragen, die sich künftige Wallbox-Nutzer stellen sollten

Mobil oder fest installiert: Welche Wallbox ist die richtige?

4.11.2021
  • Wissen, Privat, Laden
Wer sein Elektroauto oder seinen Plug-in-Hybrid zuhause laden kann, muss sich entscheiden: Wird eine mobile Ladestation angeschafft oder eine fest installierte Wallbox? Bevor man sich für eine der beiden Optionen entscheidet, sollte man sich folgende drei Fragen stellen, um die richtige Wahl zu treffen.
Weißes Auto lädt draußen vor der Garage an KEBA Ladestation mit grünem Kabel

Wie ist mein Ladeverhalten?

Bin ich viel unterwegs und kann während Terminen oder über Nacht an einer privaten Starkstromdose laden - z.B. bei Firmen, Hotels oder am Nebenwohnsitz - ist die mobile Wallbox eine praktische Lösung. Verschiedene Adapterstücke erweitern das Nutzungsspektrum zudem um Steckerformate anderer Länder. Wird das E-Auto dagegen primär in der eigenen Garage oder im eigenen Carport geladen, ist die fest montierte Wallbox die perfekte Ladelösung. Keine andere Ladeoption ist so praktisch, komfortabel und sicher: einfach Deckel auf und Stecker rein. Das Ladekabel ist zumeist fix installiert, somit diebstahlsicher sowie immer zur Hand. Es muss nicht wie bei einem mobilen Lader vor jedem Ladevorgang aus dem Kofferraum geholt werden oder liegt auf dem Boden der Garage, wo es verschmutzt, was zu Ladeunterbrechungen führen kann.

Welche Lademöglichkeit passt zu meiner Wohnsituation?

Wer also oft an verschiedenen Orten sein E-Auto mit Strom aus verschiedenen Steckdosen laden muss, der ist mit einem mobilen Charger breit aufgestellt. Anders als bei der fest installierten Wallbox, die man z.B. in Deutschland anmelden muss, heißt es bei der mobilen Variante – sofern die Starkstromdose bereits vorhanden ist – einfach: plug in & charge. Allerdings beschränkt sich hier der Leistungsumfang zumeist auf Basisfunktionen. Vor allem E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrern mit eigenem Haus genügt dies aber nicht. Sie wollen eine Lösung, mit der das Auto auch mit selbstproduziertem Solarstrom geladen werden kann, um einen Energieüberschuss optimal zu nutzen. Die Einbindung der hauseigenen Photovoltaikanlage funktioniert bislang nur mit fest installierten Wallboxen. Eine solche Ladelösung lässt sich zudem auch ins Smart Home integrieren, was das gesamte Energie-Management des Hauses optimiert.

Wie nutze ich das E-Auto bzw. den Plug-in-Hybrid?

Wird das Elektrofahrzeug rein privat bzw. nicht gemeinschaftlich genutzt, spielt es keine große Rolle, wer wie viel Strom für welche Strecke geladen hat. Anders ist dies jedoch, wenn zwischen privater und beruflicher Nutzung unterschieden werden muss oder wenn sich mehrere Fahrerinnen und Fahrer eine Wallbox teilen. Nur fix installierte Wallboxen wie z.B. die P30 c- und x-series von KEBA bieten dank des voll integrierten MID-zertifizierten Zählers die Möglichkeit, die zuhause geladenen Kilowattstunden dem Arbeitgeber oder Leasing-Unternehmen in Rechnung zu stellen, oder können Ladevorgänge per RFID verschiedenen Personen zuordnen. Bei mobilen Wallboxen ist dies nicht möglich.

Wer den Preis als Entscheidungskriterium vermisst: Mobile Wallboxen sind nicht grundlegend günstiger oder teurer als fest installierte. Preisliche Differenzen ergeben sich vielmehr durch unterschiedliche Funktionsumfänge.


 

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